Parklets erobern Salzburg

Kürzlich in Betrieb genommen und bereits gut angenommen – das lässt sich über die drei Parklets in der Stadt Salzburg sagen, die dieser Tage mit einer Parade gebührend eröffnet worden sind. Auch das bunte Programm an den drei Standorten beim Sead/ Schallmooser Hauptstraße 48, Jugendzentrum Iglu/ Haydnstraße 4 und beim Keck-Spielplatz / Erzherzog-Eugen-Straße 6 ist gestartet. So wird sich das Parklet vor dem Iglu am kommenden Donnerstag, 18. Juli ab 15 Uhr in eine „Gaming Zone“ verwandeln, exakt eine Woche später – ebenfalls um 15 Uhr – werden dort Cocktails gereicht. Am 26. Juli wird dann beim Keck-Parklet gemeinsam gechillt und gespielt. Die neuen „Freiluft-Wohnzimmer“ laden ein, gemeinsam Zeit zu verbringen und die Nachbarschaft kennenzulernen.

Eine Brassband und Tänzer*innen von „All the Swing“ hatten bei der Eröffnung vor kurzem die Gäste zu allen drei Standorten begleitet. Startpunkt war das SEAD in der Schallmooser Hauptstraße, mit einer Performance der Tanzkompanie „Bodhi Project“ wurde das Parklet-„Culture Zone“ eröffnet. „Ich bin begeistert von so viel Engagement und Kreativität der FH-Studierenden. Es ist zu spüren, wie gut die Parklets angenommen werden. Nächstes Jahr soll es noch mehr dieser Outdoor-Wohnzimmer geben!“, zeigte sich Sozialstadträtin Anja Hagenauer vor Ort erfreut. Bei der Eröffnung hatte Marcus Schranzer von der Fachhochschule Salzburg auf die vielfältigen Möglichkeiten im öffentlichen Raum hingewiesen – nehmen doch in der Stadt Salzburg wie auch in anderen Städten Autos selbstverständlich den meisten Platz ein. Die Parade führte von Schallmoos in die Haydnstraße zum Upcycling-Parklet beim Jugendzentrum Iglu, dort wurde kräftig das Swing-Tanzbein geschwungen. Beim dritten Parklet-Stopp in der Erzherzog-Eugen-Straße widmete man sich dem Thema Spiel, und es wurden Freikarten für die städtischen Freibäder verlost.

Was sind Parklets?

Parklets sind parkplatzgroße Schanigärten, die in „verkehrsfremder“ Nutzung für einen begrenzten Zeitraum aufgestellt werden und die alle Menschen im Stadtteil ohne Konsumzwang nutzen können. Entwickelt haben die Begegnungsräume im öffentlichen Raum Studierende des Bachelor-Lehrgangs Design und Produktmanagement mit Kolleg*innen des Masters Smart Buildings in Smart Cities an der FH Salzburg.

 

Quelle: Stadt Salzburg