Zwei Präsidenten in Salzburg

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella ist heute in Salzburg mit seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Van der Bellen zusammengetroffen. Ein Rundgang durch die Altstadt, gemeinsam mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Bürgermeister Harald Preuner, bildete den Abschluss des zweitägigen Staatsbesuchs in Österreich.

Eine Stippvisite in Mozarts Geburtshaus stand am Beginn des Spaziergangs durch die Altstadt, aufgrund ihrer an italienische Vorbilder angelehnten Architektur auch als „Rom des Nordens“ bezeichnet. Mattarella, der den Besuch in Begleitung seiner Tochter Laura und von Außenminister Enzo Moavero Milanese absolviert, besichtigte Mozarts Originalgeigen und trug sich in das Ehrenbuch der Internationalen Stiftung Mozarteum ein.

Café, Prunk und barocke Baukultur

Auch ein Besuch beim Traditionscafé Tomaselli durfte nicht fehlen. In der Salzburger Residenz wurde der Staatsgast durch die Prunkräume geführt und ließ von der Aussichtsterrasse beim Nordturm des Doms den Blick auf das als UNESCO-Weltkulturerbe geschützte barocke Ensemble des Dombezirks schweifen.

Musikgenuss im Dom

Im Salzburger Dom, 1628 nach Plänen des italienischen Architekten Santino Solari, vollendet, standen die Besichtigung des Rupertuskreuzes im Dommuseum sowie im Beisein von Erzbischof Franz Lackner ein kleines Konzert auf zwei Orgeln der Kathedrale auf dem Programm.

Ofenfrisches Brot zum Abschied

Zum Aufbruch aus der Mozartstadt gab es noch eine Wegzehrung in Form eines Brotlaibs aus der Stiftsbäckerei St. Peter. Flankiert von einem Ehrenspalier des Bundesheers verabschiedete Landeshauptmann Wilfried Haslauer den hohen Staatsgast anschließend auf dem Salzburger Flughafen. Zwei Eurofighter geleiteten die Sondermaschine des Präsidenten bis zur Staatsgrenze.

Quelle: Land Salzburg

Unsere Seen haben top Qualität

Nun ist es auch heuer wieder amtlich bestätigt: Dem erfrischenden Sprung ins kühle Nass steht nichts im Wege. „Die aktuellen Messergebnisse zeigen, dass die Salzburger Badegewässer durchwegs eine ausgezeichnete mikrobiologische Wasserqualität aufweisen. Auch die große Hitze der vergangenen Tage hat daran nichts geändert“, so Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Während der Badesaison von Juni bis August 2019 werden 37 Badestellen an 24 Badegewässern im Land Salzburg bäderhygienisch untersucht. Dabei werden unter anderem die Indikatorbakterien Escherichia coli und Enterokokken im mikrobiologischen Labor der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bestimmt.

150 Proben bisher ausgewertet

Heuer wurden bereits zwei Untersuchungsreihen durchgeführt. Von den in Summe 148 Befunden lagen 147 Befunde unterhalb des Richtwertes. Nur der Goldegger See lag bei der zweiten Auswertung mit 123 KBE/100 Milliliter Escherichia coli knapp über dem Richtwert (100 KBE), jedoch weit unter dem bäderhygienischen Grenzwert von 1000 KBE/100 ml. „Die Untersuchungen zeigen damit für Salzburg ein sehr erfreuliches Bild“, resümiert Gesundheitsreferent Stöckl.

Regelmäßiger gewässerökologischer Check

Neben der hygienischen Komponente stehen die großen heimischen Seen auch aus gewässerökologischer Sicht permanent unter Beobachtung. Diese Qualitätskontrolle erfolgte im Frühsommer und weist ein weiteres Mal die hohe Wasserqualität in physikalisch-chemischer und ökologischer Hinsicht nach. Die Bewertung erfolgt durch Vergleich des „Ist-Zustandes“ mit dem natürlichen Zustand und vor allem aufgrund des Nährstoffgehalts und des Gehalts an Phosphor, der entscheidend für das Algenwachstum in den Seen ist.

Qualität der großen Salzburger Seen

Die jüngste Untersuchung zeigt, dass die bereits seit längerem nährstoffarmen Seen – Wolfgangsee, Fuschlsee und Zeller See – auch weiterhin sehr niedrige Gesamtphosphorkonzentrationen aufweisen. Der Obertrumer See ist auch künftig als nährstoffarmes bis mäßig nährstoffreiches Gewässer zu qualifizieren. Mattsee und Grabensee kommen ihrem natürlichen Zustand sehr nahe. Der Wallersee befindet sich stabil auf mäßig nährstoffreichem Niveau. Mehr unter www.salzburg.gv.at

 

Quelle: Land Salzburg

Sportlich in die Sommerferien

Tennis und Beachvolleyball als dreitätiges Komplettpaket für Schüler im Salzburger Zentralraum und im Tennengau – das bietet die Aktion „School on Beach“ in der letzten Schulwoche. „Ein Beitrag, um die beiden beliebten Sommersportarten besser kennenzulernen und vor allem um unsere Kinder in Bewegung zu bringen“, spricht sich Landesrat Stefan Schnöll für die Initiative aus.

Das Sportressort des Landes fördert „School on Beach“ finanziell, damit es für die Salzburger Familien leistbar, sogar sehr günstig wird. Für 29 Euro pro Teilnehmer können zwei Trainingstage und ein Abschlusstag mit Transfer von und zur Schule, Trainer, gesunde Verpflegung und Leihausrüstung in Hallwang, Rif oder Bürmoos gebucht werden.

 

Schulen und Eltern vom Angebot begeistert

Im dritten Jahr ist die Teilnehmerzahl bereits auf 1.200 gewachsen. „Einige Schulen sind schon zum dritten Mal dabei“, berichtet Initiator Gerhard Pöttler. Er ist Spezialist für Gesundheits-, Sport- und Eventmanagement, hat sich zum Ziel gesetzt, ein Projekt mit Funfaktor, das die Kinder weg vom Computer sowie Notebook und hin zur Bewegung bringt, zu entwickeln. „Darüber hinaus sind beide Sportarten für alle eine, vom sozialen Standpunkt aus gesehen, unglaublich schöne und wertvolle Erfahrung“, so Pöttler.

 

Quelle: Land Salzburg

Tipps fürs Trampen

Die Möglichkeiten, von A nach B zu kommen haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Mitfahrbörsen, Online-Tools zum Leihen und Teilen von Fahrzeugen, Routenplanung von unterwegs – (fast) alles ist möglich. Und doch erfreut sich auch ein „Klassiker“ der kostengünstigen Fortbewegung nach wie vor großer Beliebtheit: Das Autostoppen. Gänzlich ungefährlich ist diese Form der Mobilität freilich nicht. ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried gibt zu bedenken: „Beim ‚Trampen‘ muss man neben vielen anderen Risiken bedenken, dass man sich zu jemandem ins Auto setzt, dessen Fahrkönnen man nicht kennt. Wer trotzdem per Anhalter reisen möchte, der sollte die gesetzlichen Vorschriften kennen. Außerdem gilt es – schon im Sinne der eigenen Sicherheit – einige Verhaltensregeln zu beachten.“

Unterschiedliche Altersgrenzen in österreichischen Bundesländern

„In Österreich ist das Autostoppen auf Autobahnen und Autostraßen generell verboten“, erklärt Authried. Lediglich auf Autobahn-Parkplätzen, Raststationen und im niederrangigen Straßennetz ist das Trampen an übersichtlichen Stellen erlaubt. Zu beachten ist außerdem, dass es bundeslandspezifisch unterschiedliche Altersbestimmungen gibt. „So ist in Kärnten und Vorarlberg das Autostoppen unter 14, in der Steiermark unter 16 Jahren verboten. Das gilt jedoch nicht in begründeten Notfällen, etwa einem Unfall, oder wenn sich Kind und Lenker persönlich kennen. In den übrigen Bundesländern ist das Autostoppen ohne Altersbegrenzung erlaubt – für Jugendliche natürlich nur, wenn die Eltern informiert und einverstanden sind“, informiert der ÖAMTC-Experte.

Trampen im Ausland – in Afrika selbstverständlich, in Indien nur gegen Bares

Wer im Ausland als Anhalter unterwegs ist, sollte sich vorab mit rechtlichen Bestimmungen und landesüblichen Gepflogenheiten vertraut machen. Beispielsweise setzen Autofahrer für die Mitfahrt in manchen Ländern wie Rumänien, Indien und Mexiko eine Bezahlung voraus. In den USA, Kanada oder Australien kommt es auf den jeweiligen Bundesstaat an, ob Autostoppen überhaupt erlaubt ist. In vielen afrikanischen Ländern wiederum ist Trampen selbstverständlich und ersetzt die oftmals fehlenden öffentlichen Verkehrsmittel.

Neben den gesetzlichen Regelungen gibt es ganz allgemeine Verhaltensgrundsätze und Erfahrungswerte. Der Mobilitätsclub hat die wichtigsten Tipps für Autostopper und Autolenker – für die die Mitnahme von Autostoppern ja auch nicht ohne Risiko ist – zusammengefasst.

ÖAMTC-Tipps für Autolenker

  • Die Altersbeschränkungen beachten – im Zweifelsfall nach einem Ausweis fragen.
  • Nur an erlaubten und übersichtlichen Plätzen anhalten.
  • Nur anhalten, wenn das ohne Gefahr für den Nachfolgeverkehr möglich ist.
  • Man sollte einen Tramper nicht mitnehmen, wenn man Bedenken hat bzw. dieser nicht vertrauenswürdig erscheint.
  • Bei Unfällen zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung für den Schaden, den mitgenommene Autostopper erleiden – egal ob der Unfall verschuldet oder unverschuldet passiert ist.

ÖAMTC-Tipps für Autostopper

  • Kein Trampen an Engstellen, Fahrbahnkuppen, unübersichtliche Kurven oder Kreuzungen. Autobahnen, Auto- und Schnellstraßen sind tabu.
  • Nicht mitfahren bei Bedenken bzw. wenn ein Lenker nicht vertrauenswürdig scheint.
  • Nach Möglichkeit niemals alleine trampen.
  • Autostoppen nach Einbruch der Dunkelheit vermeiden.
  • Immer zuerst fragen, wohin der Lenker fährt, niemals zuerst das Ziel nennen.
  • Gepäck möglichst nicht in den Kofferraum legen.
  • Bei den Rücksitztüren sicherstellen, dass die Kindersicherung nicht aktiviert ist.
  • Kennzeichen fotografieren oder notieren und – für den Fahrer merkbar – an Freunde senden.

 

Quelle: ÖAMTC

20 Jahre Handyverbot

Am 1. Juli 1999 trat das gesetzliche Handyverbot am Steuer in Kraft und feiert heute seinen 20. Geburtstag. Ablenkung ist im österreichischen Straßenverkehr die Unfallursache Nummer 1.

Ein Blick auf die Verkehrsunfallstatistik zeigt: 38 Prozent aller Unfälle auf Österreichs Straßen sind auf Ablenkung oder Unachtsamkeit zurückzuführen. Damit ist Ablenkung nach wie vor die häufigste Unfallursache. „Viele Verkehrsteilnehmer unterschätzen das Ausmaß der Ablenkung, die ein kurzer Blick auf das Smartphone bewirkt. Das Verfassen einer Textnachricht dauert in etwa 5 Sekunden. Bei einer Geschwindigkeit von 50km/h legen Lenker somit pro Textnachricht 70 Meter im Blindflug zurück“, erläutert Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Recht & Normen im KFV. „Durch das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung steigt das Unfallrisiko für Lenker etwa um das Fünffache, durch das Schreiben von Textnachrichten sogar um das 23-fache.“ Dass das Unfallrisiko sowie die Zahl der Ablenkungsunfälle erhöht ist, beschränkt sich dabei nicht nur auf Kfz-Lenker: Auch bei Unfällen, die von Radfahrern verursacht werden, ist Ablenkung die Unfallursache Nummer 1.

Ablenkung führt zu längeren Reaktionszeiten & reduziertem Spurhaltevermögen
„Viele Verkehrsteilnehmer glauben, dass sie in der Lage sind im Straßenverkehr mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Doch Multitasking funktioniert in dieser Situation einfach nicht“, so Kaltenegger. Denn anstatt den vielfältigen Informationen und Anforderungen im Straßenverkehr die volle Aufmerksamkeit zu widmen, kommt es durch das Telefonieren oder Texten zu einer Reizüberflutung des Gehirns – was zu längeren Reaktionszeiten und reduziertem Spurhaltevermögen führt.

Interaktiv gegen Ablenkung
Um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die verschiedenen Gefahren zu schärfen bietet das KFV unter www.kfv.at/bildung-training/tools-tests/ interaktive Tools an, mit denen unterschiedlichste Gefahren und Risiken virtuell erlebt werden können. Mit dem Blindflugrechner können Interessierte beispielsweise testen, wie viele Meter sie während dem Tippen einer Whats-App-Nachricht zurücklegen. Das Tool „abgelenkt.at“ bietet die Möglichkeit, die Folgen und Risiken von Ablenkung im Straßenverkehr virtuell anhand von Filmen zu erleben. Das Spannende: Je nachdem wie sich der Protagonist im Straßenverkehr verhält je nachdem variieren die Handlungen und das Ende der Geschichte. www.ab-gelenkt.at zeigt, welche Folgen Ablenkung im Straßenverkehr haben kann. Und zeigt auch, dass Sicherheit das Ergebnis bewusster Entscheidungen ist: Konzentriere ich mich auf das Verkehrsgeschehen oder riskiere ich einige Meter im Blindflug?

 

Quelle: KFV

Mythen um Reisedokumente

Ich fliege nur nach Spanien – das ist ja in der EU. Reicht da nicht der Führerschein?

Nein. Dieser Mythos hält sich hartnäckig – quer durch alle Altersgruppen. „Zwar gilt der Führerschein in Österreich als amtlicher Lichtbildausweis, er ist allerdings kein Reisedokument“, weiß Renner. „Für eine Reise ins Ausland benötigt man grundsätzlich den Reisepass oder Personalausweis.“ Auch viele Fluglinien, Kreuzfahrtschiffe und Fähren setzen in ihren Beförderungsbedingungen ein gültiges Reisedokument voraus – andernfalls kann die Beförderung verweigert werden.

Bei einer kurzen Fahrt ins Nachbarland braucht man doch keinen Reisepass!?

Doch. „Auch eine kurze Fahrt ins Nachbarland – sei es zum Einkaufen oder übers kleine deutsche Eck – ist ein Grenzübertritt. Daher ist auch dafür ein Reisepass oder Personalausweis nötig“, weiß die ÖAMTC-Expertin. „Ein Grenzübertritt ohne passendes Dokument ist eine Verwaltungsübertretung und damit strafbar.“

Darf ein Kinderreisepass abgelaufen sein?

Nein, auf keinen Fall. Ein Kinderreisepass muss immer gültig sein. Grundsätzlich hat Österreich zwar mit 17 europäischen Ländern ein Abkommen, das es erlaubt, mit einem bis zu fünf Jahre alten Reisepass einzureisen – Kinderreisepässe sind davon jedoch ausgenommen. Achtung: Bei einem Personalausweis gibt es keine Ablauffrist – dieser muss immer gültig sein.

Abschließender Tipp von Expertin Renner: „Ein gültiger Reisepass ist die beste Voraussetzung für eine problemlose Reise – nicht zuletzt wegen aktuell verstärkter Grenzkontrollen.“

 

 

Quelle: ÖAMTC

Größer als Olympische Winterspiele

Eröffnungsfeier zu den Europäischen Betriebssportspielen auf dem Residenzplatz mit dem Einmarsch aller 23 Nationen

Nicht weniger als 7.000 Athletinnen und Athleten sind zur Zeit in Salzburg zu Gast und nehmen an 326 Wettbewerben in 27 Sportarten teil. Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 waren es knapp 3.000.

„Die Europäischen Betriebssportspiele sind eine der größten Sport-Veranstaltungen. Salzburg beweist damit einmal mehr, dass es dafür sowohl in sportlicher als auch touristischer Hinsicht bestens gerüstet ist“, betonen Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Sportlandesrat Stefan Schnöll anlässlich der heutigen Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der 23 Nationen auf dem Residenzplatz. Die Spiele haben ein Budget von zwei Millionen Euro und generieren einen Umsatz für die regionale Wirtschaft in Höhe von drei Millionen Euro.

 

Starke österreichische Beteiligung mit 900 Athleten

Für die stark vertretene österreichische Delegation mit rund 900 Sportlerinnen und Sportlern wurde Karl Weilguny vom Landessportbüro die Ehre als Fahnenträger auserkoren. Allein Salzburger Firmen sind mit 570 Aktiven vertreten. Die Wettbewerbe stehen natürlich auch für Fans und Publikum bei freiem Eintritt offen.

 

Sportliches Green Event

Die Betriebssportspiele sind heuer ein Green Event, also eine auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit Rücksicht nehmende Veranstaltung. „Damit wird neben dem sportlichen auch ein starkes ökologisches Zeichen gesetzt“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und er fügt hinzu: „Die Green Events sind eine wichtige Maßnahme, die mit vielen anderen zur Schonung der Umwelt und zum langfristigen Schutz des Klimas beitragen.

Quelle: Land Salzburg

Dritte Spur am Walserberg fix

  • Intelligentes Grenzmanagement am Walserberg wird noch vor dem 13. Juli umgesetzt
  • Dritte Spur bis Ende Juli fertig, Baubeginn am 01. Juli
  • Umleitungen durch Bayern sollen dadurch überflüssig werden

Gute Nachrichten für Autofahrer und Anwohner im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet: Noch vor dem 13. Juli wird ein intelligentes Grenzmanagement am Walserberg umgesetzt. Baubeginn für die dritte Spur für Grenzkontrollstellen an der A8 am Walserberg ist der 01. Juli. Die Arbeiten werden bis Ende Juli abgeschlossen und werden so ausgeführt, dass sie den Verkehrsfluss möglichst nicht behindern. Ziel sind sensiblere und schnellere Kontrollen, die Beeinträchtigungen auch bei starkem Verkehrsaufkommen verringern sollen. Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart hat sich intensiv dafür eingesetzt, dem Wunsch der Salzburger Landesregierung nachzukommen: „Ich stehe mit dem Salzburger Landesrat Stefan Schnöll regelmäßig in Kontakt und wir haben nach vielen konstruktiven Gesprächen jetzt eine gemeinsame Lösung für ein intelligentes Grenzmanagement im Sommer vereinbart. Bayern hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die verständlichen Wünsche unserer Nachbarn nach Verkehrsentlastung im Grenzgebiet rund um Salzburg zu ermöglichen. Die dritte Spur wird für mehr Effizienz und weniger Staus sorgen.“

Zitat Landesrat Schnöll: „Mein bayerischer Kollege Hans Reichhart und ich stehen in gutem Austausch. Wir konnten gemeinsam einen Pakt schließen, der eine Verkehrsentlastung für alle Anrainer im Grenzgebiet bringen soll. Wir haben vereinbart, dass sich Bayern um ein intelligentes Grenzmanagement kümmert, das noch rechtzeitig vor dem Sommer installiert wird. Das beinhaltet einerseits sensible Kontrolle an der Grenze, wenn sich Rückstaus zu bilden drohen. Vergangenes Wochenende hat das ganz gut funktioniert, der Verkehrsfluss konnte aufrecht erhalten bleiben. Andererseits wird aber auch die dritte Abfertigungsspur umgesetzt. Bayern hat zugesagt, am 01. Juli mit den Bauarbeiten zu beginnen und den Verkehrsfluss damit nicht zu beeinflussen. Wenn die Maßnahmen dazu führen, dass sich keine langen Rückstaus bilden und Ausweichverkehr dadurch vermieden werden kann, verzichten wir auf unsere Hauptausweichroute. Dann werden wir viele unserer Sperren – in Richtung Norden – auch nicht brauchen.“

An der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg wird eine rund zwei Kilometer lange dritte Spur auf österreichischer und deutscher Seite errichtet. Auf der deutschen Seite wird die zusätzliche Spur etwa 400 Meter lang sein und teils auf vorhandenen Flächen des Zollamtes laufen, teils wird die Autobahn auch verbreitert. Außerdem wird eine Pförtnerampel für die Nutzer des Zollamtsgeländes gebaut. Insgesamt fallen hierfür Baukosten von rund einer Millionen Euro an. Die Umbaumaßnahmen beginnen am 1. Juli 2019 und werden Ende Juli fertig sein. Kurzfristig hatten Bundespolizei und Autobahndirektion bereits Kontrollablauf und Telematik optimiert, um die Verkehrsteilnehmer zu entlasten.

 

Quelle: Land Salzburg

Mietwagen Probleme im Urlaub

ßVersicherung, Extrakosten, Kreditkarte: Worauf bei Buchung, vor Ort und im Nachhinein zu achten ist

Über den Sommer haben erfahrungsgemäß viele Urlauber Probleme beim Nutzen von Mietwagen. ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner kennt die häufigsten Ärgernisse:

  • Ärgernis 1: „Andrehen“ zusätzlicher Versicherungen bei der Fahrzeugübernahme. Tipp: „Zu Hause in Ruhe buchen und den Versicherungsschutz überdenken. In Wirklichkeit braucht man neben der obligatorischen Haftpflicht- nur eine Vollkasko-Versicherung – dabei ist allerdings auf den Selbstbehalt zu achten“, sagt die Expertin. Achtung: Das lockende Angebot „inklusive Vollkasko“ geht oft mit einem hohen Selbstbehalt einher. Meist gibt es dann eine Zusatzversicherung, die wiederum den Selbstbehalt reduziert.
  • Ärgernis 2: Zusatzkosten für (teils versteckte) Extras. Ein Aufpreis für Zusatzausstattung wie Navi oder Kindersitze ist nachvollziehbar – hier lohnt sich allerdings ein Preisvergleich vorab. Manchmal sind Mehrkosten allerdings auch versteckt, z.B. in Form eines Aufpreises für sehr junge Fahrer, einen zweiten Lenker oder die Rückgabe an einem anderen Ort. Generell sind Extra-Leistungen bei der Buchung meist günstiger als bei der Übernahme vor Ort.
  • Ärgernis 3: Fahrzeugausgabe wird verweigert wegen „ungeeigneter“ Kreditkarte. Tipp: „Bereits bei der Buchung muss man beachten, dass der Name des Hauptmieters mit dem Namen auf der Kreditkarte übereinstimmt – anderenfalls wird die Kreditkarte für die Hinterlegung der Kaution nicht akzeptiert“, warnt die ÖAMTC-Expertin. „Zudem muss die Kreditkarte für die Kaution ausreichend gedeckt sein. Sonst kann auch dann die Aushändigung verweigert werden.“ Achtung: Mittlerweile ist die Eingabe des PINs die gängige Art der Zahlungsbestätigung. Wer den Code für seine Kreditkarte nicht kennt, sollte diesen rechtzeitig bei der Bank anfordern.
  • Ärgernis 4: Bei der Übernahme ist das Fahrzeug in der gebuchten Kategorie nicht  verfügbar, es wird ein teureres Modell angeboten. Tipp: „Keinesfalls muss man die teurere Kategorie annehmen, wenn dadurch Zusatzkosten entstehen oder bspw. dann der Kofferraum zu klein ist – man kann auf die Einhaltung des Vertrags bestehen“, erklärt Pronebner.
  • Ärgernis 5: Bei der Übergabe des Fahrzeugs ist kein Vertreter der Mietwagenfirma dabei – und im Nachhinein werden angebliche Schäden verrechnet. Tipp: „Sowohl bei der Übernahme als auch bei der Rückgabe des Fahrzeugs sollte man einen Rundgang ums Auto machen, Schäden dokumentieren und, bestenfalls datiert, vom Vermieter bestätigen lassen“, sagt die ÖAMTC-Juristin.
  • Ärgernis 6: Zusatzkosten durch Strafzettel und Gebühren. Tipp: In den Vertragsbedingungen legen viele Vermieter fest, Verkehrsstrafen oder nicht bezahlte Park- oder Mautgebühren nachträglich von der Kreditkarte abzubuchen – oft ohne vorherige Kontaktaufnahme mit dem Kunden, dafür zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr. Daher AGBs genau lesen und vorab abklären, wie etwaige Straßengebühren verrechnet werden (z.B. in Portugal mittels eingebauter Box). Und natürlich: Die Verkehrsbestimmungen im Ausland kennen und einhalten.
  • Ärgernis 7: Bei der Rückgabe sind die Tankregelungen unklar – es muss deutlich mehr fürs Volltanken durch den Vermieter gezahlt werden. Tipp: Die Konditionen zum Tanken unbedingt vorab klären. Optimal ist „full-to-full“, also mit vollem Tank abholen und mit vollem Tank zurückgeben.
  • Ärgernis 8: Böse Überraschung – wieder zu Hause findet man auf der Kreditkartenabrechnung nicht nachvollziehbare Abbuchungen. Tipp: Um keine Einspruchsfristen für ungerechtfertigte Abbuchungen zu verpassen, sollte man nach dem Urlaub die Kreditkartenabrechnung rasch genau prüfen und im Zweifelsfall beim Vermieter nachfragen. Bei Problemen kann man sich an die ÖAMTC-Rechtsberatung wenden – für Mitglieder kostenlos, Infos: www.oeamtc.at/rechtsberatung.

 

Quelle: ÖAMTC

Mini Salzburg eröffnet

Zum neunten Mal entfaltet sich in der Eisarena und im Volksgarten die Spielstadt, in der Sieben- bis 14-Jährige arbeiten, studieren, mitbestimmen und wählen, Sachen erfinden, sich für eine Idee engagieren und Spaß haben. Mit 7000 Mini-Salzburger*innen ist die Kinderstadt die achtgrößte Stadt im Bundesland, je 1200 Mini-Salzburger*innen zählt sie durchschnittlich an 14 Spieltagen.

 

Von Beginn an hat Mini-Salzburg versucht auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit Rücksicht zu nehmen. Mülltrennung, Fahrradbotendienste, saisonale Produkte, regionale Partner, Energieeffizienz –  und Leitungswasser als beliebtestes Getränk: Das Projekt ist heuer erstmals als Green Event des Landes Salzburg ausgezeichnet.

 

Demokratie lernen

An über 50 Stationen sind die Mini-Salzburger*innen mit Ernst und Freude damit beschäftigt, sich die Welt im Spiel anzueignen. Verschiedenste Prozesse des politischen und gesellschaftlichen Lebens werden durch eigenes Tun verständlich und schaffen viele Möglichkeiten der Mitbeteiligung. Junge Menschen setzen sich in ihrer Freizeit – freiwillig – mit komplexen Themen auseinander, Barrierefreiheit und Geschlechtergerechtigkeit sind tief in der Spielstadt verwurzelt. Demokratie wird spannend, Kinder und Jugendliche machen sich mit originellen Ideen für Dinge stark, die ihnen am Herzen liegen.

 

Neue Stationen: Denkfabrik und Abenteuer-Agentur

Weiter unterstützen soll diese Praxis eine neue Station, die aktuelle Strömungen wie den Klimaschutz aufnimmt: In der „Denkfabrik“ kann man spintisieren und sich solidarisch engagieren. Im Außenbereich wird die Abenteuer-Agentur zu Schatzsuchen, Reisen im Kopf und besonderen Erlebnissen einladen. Daneben animieren 200 Paletten zum Planen, Gestalten und Bauen. Handwerk, Technik und Kreativität sind überall spürbar, auch im Kulturbereich, an dem neben Salzburg Museum und Keltenmuseum Hallein auch das Domquartier erstmals mitwirkt.

 

Besuch aus China

Mini-Salzburg ist – neben Shanghai, Bozen, Reims – eine Partnerstadt der Landeshauptstadt, auch hier haben Botschaftsbesuche Tradition. Neben jungen Münchner*innen sind von 11. – 13. Juli 20 Kinder aus Hangzhou zu Gast. Die Delegation aus der 10 Millionenstadt interessiert sich für die spielerische Vermittlung von Bildung und den ausgeprägten Partizipationsgedanken.

 

Verein Spektrum: Der Veranstalter

Der Verein Spektrum führt ganzjährig im kommunalen Auftrag vier Kinder- und Jugendzentren, der Spielbus organisiert 2.000 Stunden soziokulturelle Angebote in den Stadtteilen. Die Sozialpädagogische Familienbetreuung und „jetzt“ – Soziale Arbeit in der Schule sind die beiden weiteren Handlungsfelder des Salzburger Vereins.

 

 

 

Factbox

Kinderstadt Mini-Salzburg
26. Juni – 13. Juli 2019

Di – Sa von 11:00 – 18:00 Uhr
Eisarena / Volksgarten

 

Kosten: Spielpass einmalig € 6,–, Tageseintritt € 3,–

 

 

Quelle: Verein Spektrum